Sása entdecken

Das geschützte Gebiet Gavurky, historische Kirchen und eine bis ins Mittelalter zurückreichende Ortsgeschichte geben Sása ein vielseitiges Profil. Für Sie lässt sich der Ort dadurch sowohl über einen kurzen Naturaufenthalt als auch über konkrete kulturhistorische Zeugnisse erschließen.

Naturbeobachtung im Gebiet Gavurky

Das geschützte Gebiet Gavurky eignet sich für einen kurzen Spaziergang oder Naturbeobachtungen mit geringem Schwierigkeitsgrad. Der nächstgelegene Zugang von Sása liegt etwa 2 km entfernt. Gavurky erstreckt sich über die Katastergebiete der Gemeinden Sása und Dobrá Niva, umfasst 57,4 Hektar und liegt auf einer Höhe von 444 bis 470 Metern über dem Meeresspiegel. Die Fläche liegt damit in beiden Gemeindegebieten.

Kirchen auf dem Hügel und im Ort

Auf dem Hügel Kašteľ in Sása steht die Kirche der heiligen Katharina von Alexandrien. Sie wurde am Ende der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als einschiffige, spätromanische Kirche errichtet. Um die katholische Kirche wurde eine Befestigung aus mehreren zwei Meter hohen und breiten Wällen und Gräben errichtet. Gerade diese Verbindung aus Sakralbau und Befestigungsanlage macht den Ort zu einem anschaulichen Ziel für Reisende, die Architektur nicht nur nach Stilperioden, sondern auch im Zusammenhang mit ihrer historischen Umgebung betrachten möchten.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die evangelische Kirche in Sása. Der neoklassizistische Bau entstand 1894–1899. Im Inneren besitzt er einen saalartigen Raum mit geradem Altarabschluss und einer hölzernen Balkendecke. Die Kirche ist in sehr gutem Zustand und dient weiterhin ihrem Zweck. Damit steht in Sása neben der älteren katholischen Kirche ein deutlich späterer Sakralbau mit eigener architektonischer Sprache.

Ortsgeschichte von Sása

Der erste schriftliche Nachweis von Sása stammt aus den Jahren 1332 und 1337, als der Ort in päpstlichen Zehntverzeichnissen erwähnt wurde. Im Jahr 1351 erhielt Sása Stadtrechte, die denen von Babiná und Dobrá Niva entsprachen. Diese beiden Jahresangaben markieren wichtige Stationen der Ortsgeschichte und geben der historischen Orientierung einen klaren zeitlichen Rahmen.

Das Gedenkhaus in Sása ist das ehemalige römisch-katholische Pfarrhaus. Es wurde Mitte des 18. Jahrhunderts im Barockstil errichtet; in ihm wirkte Andrej Truchlý-Sitniansky. Die ehemalige Funktion des Gebäudes bleibt dabei ein wesentlicher Bestandteil seiner Einordnung und sollte nicht mit einem heutigen kirchlichen Zweck gleichgesetzt werden.

Orientierung und Wanderroute

Zu den Bushaltestellen in Sása gehören Kameňolom, Pod lipkami, MŠ, Stred und Podskalka. Eine Wanderroute führt über Babiná, Sása und Zaježová. Für die Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte zur Verfügung: ein geschütztes Gebiet mit kurzem Zugang, mehrere historische Sakralbauten, ein Gedenkhaus mit früherer Pfarrhausfunktion und eine Route, die Sása mit Babiná und Zaježová verbindet.

Weitere Ziele zur Reiseorientierung: Kráľová, Sliač, Kováčová, Ostrá Lúka, Bzovská Lehôtka, Dubové, Lukavica, Veľká Lúka.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zvolen.

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