Krahule – Ski, Langlauf und Kultur
Krahule verbindet Wintersport, Aussicht und eine vielschichtige Ortsgeschichte auf engem Raum. Im Zentrum steht das Besucherzentrum STRED EURÓPY, das Besucherinnen und Besuchern ganzjährig unmittelbar bei der Talstation der Skilifte zur Verfügung steht. Je nach Reisezeit und persönlichem Interesse können Sie hier zwischen Skifahren, Langlauf, Wandern, Radfahren und kulturellen Entdeckungen wählen.
Wintersport und Wege nach Skalka
Das Skigebiet Ski Krahule verfügt über einen Vierersessellift und vier Skilifte. In der Nähe befindet sich außerdem eine 5 km lange Langlaufloipe, die je nach Bedarf für den klassischen Stil und für Skating präpariert wird. Eine weitere Langlaufroute von Krahule nach Skalka ist großflächig präpariert. Sie wird neben Langläufern auch von Rodlern und Fußgängern für den Winter- und Sommertourismus genutzt.
Skalka ist von Krahule aus mit Langlaufskiern von den Skiliften über Predné pláne und Zadné diely erreichbar. Damit ist diese Verbindung eine eigenständige Möglichkeit, den Wintersportort und die Umgebung auf Skiern zu erkunden, ohne die Strecke mit einer Abfahrt im Skigebiet gleichzusetzen.
Auch außerhalb des Winters gibt es eine klar beschriebene Route: „Krahule – Salka Via ferraty“ ist eine 4,5 km lange, etwa zweistündige Strecke mit niedrigem Schwierigkeitsgrad. Sie eignet sich zum Wandern, Radfahren und für Skialpinismus. Die Route beginnt an der Skipiste von Krahule und führt auf einer gepflegten Forststraße mit mäßiger Steigung bis nach Skalka.
Aussicht und Orientierung
Wer eine kürzere, allgemein zugängliche Unternehmung sucht, kann zur Aussichtswarte Krahulský štít spazieren. Der Weg ist für alle Altersgruppen geeignet und über die gesamte Strecke mit Wegweisern markiert. Von der Aussichtswarte reicht der Blick über die Stadt Kremnica und im Hintergrund über das gesamte Žiarska-Becken. Wenn Sie dem Weg ohne Abzweigung zur Aussichtsstelle weiter folgen, gelangen Sie nach Krahule.
Geschichte und Kultur in Krahule
Krahule – Blaufuss ist eine ursprünglich deutsche Siedlung von Holzfällern, Köhlern und Bergleuten aus dem 14. Jahrhundert. Diese Herkunft gehört zu den historischen Besonderheiten des Ortes. Sichtbar wird die Kulturgeschichte außerdem an der Kirche des heiligen Johannes Nepomuk, einer barock-klassizistischen Kirche, die 1806 erbaut wurde.
Krahule war zudem ein Zentrum der Spitzenherstellung. 1895 wurde dort eine Staatliche Klöppelwerkstatt gegründet, die dem Unterricht und dem Absatz von geklöppelten Spitzen diente. Wer den Ort nicht nur über seine Wege und Wintersportangebote, sondern auch über seine regionale Geschichte kennenlernen möchte, findet hier einen eigenständigen kulturellen Schwerpunkt.
Für Radfahrer ist die Radroute Kremnica – Krahule – Skalka – Kremnica interessant: Sie verbindet Kremnica, Krahule und Skalka und führt durch die Kremnica-Berge. So stehen in Krahule unterschiedliche Reiseformen nebeneinander – vom markierten Spaziergang zur Aussicht über Langlauf und Radfahren bis zu den historischen Spuren des Ortes.
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