Lupoč: Aussichtspunkt, Höhle und Wanderwege

Lupoč verbindet einen markanten Aussichtspunkt, eine ungewöhnliche Höhle, bewaldete Täler und Zeugnisse regionaler Kulturgeschichte. Wenn Sie für Ihre Slowakei-Reise einen Ort mit Wandermöglichkeiten und vielfältigen Landschaftseindrücken suchen, finden Sie hier mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Der Weg führt vom Zentrum zu einem Aussichtspunkt, während die Umgebung ebenso durch historische Bauwerke, Lavagesteine und einen stark gegliederten Naturraum geprägt ist.

Vom Ortszentrum zum Aussichtspunkt

Eine weiß-gelb markierte Wanderroute zum Aussichtspunkt unter dem Vínny vrch beginnt am Wegweiser im Zentrum von Lupoč. Bergauf dauert die Strecke etwas mehr als eine Stunde, bergab ebenso lange.

Im Katastergebiet von Lupoč befindet sich auf dem Gipfel des Vinný vrch auf 522 m Höhe eine hölzerne touristische Aussichtsplattform. Von dort reicht der Panoramablick über das gesamte Lučenec-Becken; besonders fällt das Schloss Halič ins Auge.

Höhle und bewaldete Täler

Eine andere Landschaftsform repräsentiert Lupočská nora. Sie gehört zu den größeren nichtkarstischen, also pseudokarstischen Höhlen der Slowakei, liegt im Katastergebiet von Lupoč im Ostrôžky-Gebirge und weist vermessene Räume mit insgesamt 54,5 m Länge auf. Die größte festgestellte Tiefe beträgt 20,5 m. Für die Besichtigung benötigen Sie Kletterausrüstung. Die Höhle ist damit kein gewöhnlicher Spaziergangspunkt, sondern ein Ort mit einer ausdrücklich genannten Zugangsvoraussetzung.

Zum Naturraum von Lupoč gehört außerdem der Teil des Komplexes Ľuborečská und Lentvorská dolina. Er ist bewaldet und durch ein stark gegliedertes Relief gekennzeichnet. Die Täler der dort genannten Bäche eignen sich zum Wandern. Auf den Auen sollen Ufergehölze geschützt werden, weil sie dort eine biologische und ästhetische Funktion erfüllen. Im Lučenec-Becken gibt es zudem Brutgebiete des Schwarzstorchs in Lupoč, Jelšovec und Ľuboreč.

Kulturgeschichte zwischen Glockenturm und Antolík

Im Ort ist volkstümliche Architektur erhalten. Der gemauerte Glockenturm in Lupoč ist ein Kulturdenkmal; er wurde 1886 errichtet und besitzt Glocken aus den Jahren 1701, 1886 und 1921. Eine weitere historische Entwicklung reicht ins 17. Jahrhundert zurück: Damals wurde in Lupoč an der Stelle einer ursprünglichen hölzernen Glockenstube eine gemauerte Glockenstube errichtet. Um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert wurde dort eine spätbarocke Glocke mit gegossenem Glockengut angebracht.

Am Fuß des Vínny vrch in Antolík wurde 1696 die Kapelle des hl. Antonius von Padua errichtet; später entstand neben ihr eine Einsiedelei. An der Stelle der ehemaligen Kapelle sind heute nur noch die Fundamente erhalten. Auch die Sprachgeschichte gehört zum örtlichen Bild: In Lupoč wurde der Novohrader Dialekt des sogenannten Zvolener Typs gesprochen.

Ein besonderer Ort am Polichianský potok

Im oberen Teil von Lupoč befinden sich am Polichianský potok Lavagesteine. Sie entstanden infolge des Ausbruchs des Vulkans am Berg Poľana. Yoga-Begeisterte suchen diese Gesteine zur Entspannung und Meditation auf.

Weitere Reiseziele für Ihren Slowakei-Vergleich: Ábelová, Dobroč, Mučín, Ruzina, Lehôtka, Čamovce, Divín und Šávoľ.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Lučenec.

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