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Šávoľ: Naturreservat Kerčík und Kirchengeschichte

Unterkünfte in Šávoľ

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Šávoľ verbindet das Naturreservat Kerčík mit einer Ortsgeschichte, die von archäologischen Spuren und Kirchenbauten geprägt ist. Dazu kommt eine Lage am Übergang zwischen dem Lučenecer Becken (Lučenská kotlina) und dem Cerová-Gebirge (Cerová vrchovina).

Kerčík und die Landschaft um Šávoľ

Das Naturreservat Kerčík wurde 1983 auf einer Fläche von 1,2 Hektar ausgewiesen. Es liegt auf einem isolierten Basalt-Härtling am nordwestlichen Rand der Cerová vrchovina. Šávoľ liegt am Übergang zwischen dem Lučenecer Becken (Lučenská kotlina) und dem Cerová-Gebirge (Cerová vrchovina); Kerčík befindet sich dagegen auf einem isolierten Basalt-Härtling am nordwestlichen Rand der Cerová vrchovina. Ein Härtling ist eine geologische Erhebung aus widerstandsfähigem Gestein, die sich von der umgebenden Landschaft absetzt. Bei Kerčík besteht diese einzelne, isolierte Form aus Basalt.

Geschützt ist ein Standort mit reichem Vorkommen der Böhmischen Küchenschelle (Pulsatilla pratensis ssp. bohemica Skalický) in steppenartigen, wärmeliebenden Pflanzengesellschaften. „Steppenartig“ beschreibt den Charakter der Pflanzengesellschaften; „wärmeliebend“ verweist auf ihre Bindung an warme Standorte. Bei der Ausweisung 1983 ging es neben dem Schutz der Böhmischen Küchenschelle und ihres Lebensraums auch um wissenschaftliche, lehrbezogene und kulturpädagogische Zwecke. In einem 100 Meter breiten Schutzstreifen außerhalb der Gebietsgrenze gilt die dritte Schutzstufe (Stand 2023); beachten Sie vor Ort die aktuellen Schutzhinweise.

Der Lehrwanderweg Veľké Dravce – Veľký Bučeň stellt das Naturreservat Kerčík vor; das Schutzgebiet liegt zwischen Bulhary und Šávoľ. Wenn Sie den Lehrwanderweg in Ihre Wanderplanung aufnehmen, prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Hinweise zu den Wegbedingungen.

Der Naturbezug reicht über das Reservat hinaus. Der Šávoľský potok entspringt in Šávoľ. Außerdem gibt es im Ort Eichen-Hainbuchen-Wälder und stellenweise Akazienbestände.

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Kirchen, Pfarrgeschichte und frühe Siedlungsspuren

Zu den frühen historischen Bezugspunkten gehört eine neolithische Siedlung der Bukovohorská-Kultur in Šávoľ. Für das Jahr 1250 standen in der Pfarrei eine Kirche und ein Pfarrhaus. Die neolithische Siedlung der Bukovohorská-Kultur gehört in eine weit frühere Zeit als Kirche und Pfarrhaus, die 1250 in der Pfarrei standen.

Die Kirche des Heiligen Geistes trägt den slowakischen Namen „Kostol Zoslania Ducha Svätého“; als Baujahr ist 1397 angegeben. Sie ist ein barocker Bau, der 1805 erweitert wurde. Auch der Hauptaltar ist barock gestaltet: Zu ihm gehören Plastiken zweier Engel und ein Bild der Herabkunft des Heiligen Geistes.

Ein weiteres sakrales Bauwerk ist die Kapelle der Sieben Schmerzen der Jungfrau Maria. Sie wurde 1780 errichtet und 2011 rekonstruiert. Zusammen mit der Kirche des Heiligen Geistes zeigt sie, dass das religiöse Erbe Šávoľs mehr als einen Bau umfasst.

Weitere Reiseziele entdecken: Halič, Píla, Tomášovce, Lizenz, Mýtna, Šíd, Lehôtka, Divín.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Lučenec.

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