Jabloňovce zwischen Bergen, Geschichte und regionalem Leben
Unterkünfte in Jabloňovce
Jabloňovce liegt in den Štiavnické vrchy, im Becken des Bachs Jablonianka. Der Ort verbindet eine hügelige Landschaft mit bedeutenden historischen Spuren, regionaler Handwerks- und Festkultur sowie Wegen durch Wald, Wein- und Obstbaulandschaften. Besonders charakteristisch sind der Husitský chrám, der Berg Varta (Stráž) mit seinen historischen Kellern und die Wanderroute nach Bátovce.
Landschaft zwischen Hügeln und vulkanischem Gestein
Das Gemeindegebiet von Jabloňovce liegt zwischen 247 und 574 Metern Höhe. Seine Oberfläche ist überwiegend entwaldet und hügelig. Geologisch besteht sie aus Tuffen, Tuffiten und Andesiten, also aus verschiedenen vulkanischen Gesteinen. Nur der höher gelegene Teil des Gemeindegebiets ist bewaldet. Dadurch zeigt sich die Landschaft nicht als durchgehend geschlossener Wald, sondern als Wechsel aus offenen Hängen und höher liegenden Waldflächen.
Der Berg Varta (Stráž) bietet Ausblicke auf Jabloňovce und auf die weiter entfernte ehemalige königliche Freistadt Pukanec. Am Westhang des Varta (Stráž) nahe Jabloňovce befinden sich handgehauene Keller. Sie entstanden wahrscheinlich im 18. oder 19. Jahrhundert und dienten zur Lagerung von Wein und Obst aus den Weinbergen und Obstgärten am Hang. Ein Teil dieser Keller ist noch zugänglich.
Der Husitský chrám und seine historischen Details
Der Husitský chrám in Jabloňovce stammt aus dem Jahr 1459. Sein Innenhof wird von einer ebenfalls aus dem Jahr 1459 stammenden Wehrmauer mit Schießscharten umgeben. Im Hof steht eine Toleranzlinde aus dem Jahr 1782. Ihr Stammumfang beträgt knapp 6 Meter. In der Nähe der Linde befindet sich ein ebenfalls aus dem Jahr 1782 stammender Toleranzglockenturm.
Auch die baulichen Details des Areals bewahren historische Spuren. Die Schindeln an der Wehrmauer und am steinernen Eingangstor des Areals des evangelischen Kirchengebäudes in Jabloňovce wurden erneuert. Dadurch blieb das authentische Erscheinungsbild erhalten. Eine Gedenktafel in Jabloňovce erinnert außerdem daran, dass Martin Kukučín dort die Novelle Mišo schrieb.
Wandern, Wald und besondere Ausflugsziele
Die Wanderroute Jabloňovce–Bátovce führt über Varta (Stráž), die tufartigen Keller, das Tal Pečenická dolina, den Aussichtspunkt Borovica, den Stausee Bátovce und die barocke Brücke über die Sikenica. Sie verbindet damit Landschaftsblicke, historische Spuren, ein Tal, einen Aussichtspunkt, ein Gewässer und ein Bauwerk aus der Barockzeit in einer festgelegten Streckenfolge.
In Jabloňovce in den Štiavnické vrchy bieten sich Spaziergänge im Wald und Pilzesammeln als Aktivitäten im Freien an. Die Pilzsaison ist in den Monaten August und September besonders ausgeprägt. Auf Babkin Statok sind Spaziergänge über den Hof und in der Umgebung möglich. Dort werden außerdem Basset-Hunde, Ziegen und Katzen gehalten. Zusätzlich besteht die Möglichkeit zum Reiten und zum Kauf von Keramikerzeugnissen.
Lokaler Geschmack und gemeinschaftliche Traditionen
Jabloňovský kotlík ist ein wiederholt veranstalteter Gulaschkochwettbewerb. Die 11. Ausgabe fand 2023 statt, und eine 13. Ausgabe ist ebenfalls belegt. Für diese 13. Ausgabe waren eine Verkostung und Bewertung von Kesselspezialitäten sowie Wildgulasch, Bier, alkoholische und alkoholfreie Getränke und Perky vorgesehen. Der Wettbewerb ergänzt die historischen und landschaftlichen Seiten Jabloňovces um einen ausdrücklich regionalen Anlass, bei dem die Küche aus dem Kessel im Mittelpunkt steht.
Weitere Reiseziele
Für weitere Reiseziele können Sie auch Tlmače, Rybník, Devičany, Tekovské Lužany, Ipeľský Sokolec, Horné Semerovce, Sikenica und Veľké Turovce aufrufen.
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