Slaská: Kulturdenkmal, Ortsbild und Wanderwege

Historischer Ortskern unter den Kremnitzer Bergen

Slaská liegt unterhalb der Kremnitzer Berge und verbindet ein klar erkennbares historisches Ortsbild mit mehreren markierten Wanderverbindungen. Das Zentrum bildet ein in Nord-Süd-Richtung ausgerichteter Platz des erweiterten Straßentyps. Für Ihre Orientierung ist außerdem die Lage im Talraum wichtig: Von Slaská führen sowohl im Norden als auch im Süden Zugänge nach Kremnica und zu weiteren Gemeinden im Tal des Kremnický potok. Das Katastergebiet reicht von 375 bis 641 Meter über dem Meeresspiegel.

Die Kirche des heiligen Gallus und das historische Ortsbild

Den markantesten kulturellen Bezugspunkt bildet die römisch-katholische Kirche des heiligen Gallus mit ihrer Befestigung. Sie ist als unbewegliches nationales Kulturdenkmal unter der Nummer 1264/1 des zentralen Denkmalverzeichnisses erfasst; ihre Renaissanceausprägung stammt vom Ende des 15. Jahrhunderts. Aus dem Jahr 1654 stammen der Kirchturm, das Taufbecken und die Befestigung der Kirche. Das Gotteshaus liegt im Südwesten von Slaská auf einer leichten Anhöhe und wird weiterhin für seinen religiösen Zweck genutzt. In der Ortsansicht dominiert die Kirche auf einem Hügel oberhalb von Slaská; unterhalb befindet sich das ehemalige Pfarrhaus.

Weitere kleine Denkmale ergänzen diesen Schwerpunkt. Nordöstlich oberhalb von Slaská steht eine Kapelle. Auf dem Friedhof befinden sich etwa 20 gusseiserne Kreuze, außerdem gibt es bei Haus Nummer 57 ein Holzkreuz und im Ort einen gemauerten Bildstock. Gerade diese verstreuten Details machen das Ortsbild kleinteiliger als eine einzelne Sehenswürdigkeit: Sie verweisen auf verschiedene Formen religiöser und handwerklicher Gestaltung.

Architektonische Details abseits der Kirche

Zum historischen Gebäudebestand gehören verbundene zweigeschossige Getreidespeicher auf den Parzellen 422, 423, 433 und 434 sowie ein eigenständiger zweigeschossiger Getreidespeicher auf Parzelle 15. Haus Nummer 162 besitzt am nördlichen Holzgiebel eine dekorative Leiste mit geschnitzten flügelartigen Elementen. Das zweigeschossige Haus Nummer 180–181 weist Merkmale eines deutschen Steinhauses auf; der südliche Teil besitzt Stuckelemente. Die Häusergruppe mit den Nummern 190, 191, 192, 193 und 198 zeigt weitere kunsthandwerkliche und architektonische Besonderheiten, darunter Giebel, dekorative Elemente, Fassadengliederung, eine Nische und besondere Fensterformen.

Wanderwege mit unterschiedlichen Streckenprofilen

Slaská liegt zudem an mehreren beschriebenen Wanderverbindungen. Ein markierter Wanderweg führt von Kopernica über Slaská zum Jazierko Slobodné. Für eine längere Streckenwanderung führt die Hauerland-Wanderung von Kremnica nach Handlová über Jarabica, Bernardov, Slaská, Kosorín, Janova Lehota, Peklo, Triesky und den Sattel unterhalb der Vysoká. Die Route ist 39 km lang, weist 1.672 Höhenmeter im Aufstieg und 1.791 Höhenmeter im Abstieg auf, ist mittel eingestuft (Stufe 3 von fünf) und für zwei Tage angelegt.

Eine andere Möglichkeit ist eine 38,5 km lange Rundroute von Kremnica über Kremnické Bane, Kunešov, Slaská, Kopernica und Lúčky zurück nach Kremnica. Sie weist 618 Höhenmeter auf. Beim Eintritt nach Slaská führt der Hauerland-Wanderweg außerdem über einen Abschnitt auf asphaltierten Straßen, der dort als touristischer Weg markiert ist.

Weitere Orte für Ihre Slowakei-Orientierung

Für den weiteren Ortsvergleich können Sie außerdem Kremnické Bane (Kremnické Bane), Bartošova Lehôtka (Bartošova Lehôtka), Kosorín (Kosorín), Kunešov (Kunešov), Jastrabá (Jastrabá), Kopernica (Kopernica), Bzenica (Bzenica) und Krahule (Krahule) heranziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Žiar Nad Hronom.

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