Klacno: Kľak, Nitraquelle und Kultur
Kľak, Nitraquelle und historische Spuren
Wenn Sie einen Ort suchen, an dem sich Flusslandschaft, Bergnatur und ältere Kulturgeschichte verbinden, bietet Kľačno mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte. Die Gemeinde liegt im nördlichen Teil des Oberen-Nitra-Beckens beiderseits des Flusses Nitra, auf einer Höhe von 360 bis 460 m über dem Meeresspiegel. Der Fluss Nitra entspringt unterhalb des Reváň. An seiner Quelle gibt es einen Steg sowie eine überdachte Sitzgelegenheit mit Bänken.
Landschaft am Kľak
Der Kľak ist ein 1.352 m hoher Gipfel. Das staatliche Naturreservat Kľak wurde 1966 auf einer Fläche von 86 ha ausgewiesen. Am Dolomitfelsen des Kľak wachsen geschützte Pflanzenarten, darunter škarda sibírska, timotejka sibírska, soldanelka karpatská, žltohlav európsky, prilbica pestrá und zvonček karpatský. Unterhalb des Kľak befindet sich außerdem der Kľacký-Wasserfall. Die Ortslage und der Gipfel markieren damit zwei unterschiedliche Höhenbereiche: 360 bis 460 m im Ort stehen 1.352 m am Kľak gegenüber.
Für eine Wanderung führt ein markierter Weg von Kľačno zum Kľak. Über den Kľak-Grat verläuft der markierte Wanderweg Cesta hrdinov SNP. Eine Routendarstellung zum Kľak nennt als Ausgangshaltestelle Kľačno, Fačkovské sedlo, und als Zielhaltestelle Fačkov, obchodné stredisko. Eine Route vom Fačkovské sedlo nach Fačkov ist 11,7 km lang und gilt als Gipfel- beziehungsweise Bergwanderung mit einer Dauer von 4 Stunden und 30 Minuten. So können Sie zwischen einem Ausgang in Kľačno und der ausdrücklich beschriebenen Strecke über das Fačkovské sedlo unterscheiden.
Weitere Aktivitäten und Winterangebot
In der Siedlung Osada Dallas werden Ausritte angeboten. Die Skiarena Fačkovské sedlo verfügt über sieben Abfahrten mit einer Gesamtlänge von 5.500 m. Dort werden Ski- und Snowboardschulen für Kinder und Erwachsene angeboten. Damit stehen neben den markierten Wegen zum Kľak auch ein Reitangebot und ein eigenes Ski- und Snowboardthema im geprüften Ortsumfeld.
Kirche, Kapellen und Ortsgeschichte
Die Kirche wurde erstmals 1464 schriftlich erwähnt. Sie hat einen frühgotischen Ursprung; an diesem Ort bestand bereits im 13. Jahrhundert eine Pfarrei. Die Mariensäule wurde 1749 vor der Kirche errichtet und 1966 zum Kulturdenkmal erklärt. Eine Kapelle wurde 1824 erbaut, die Lurdische Kapelle 1931.
Auch der frühere Ortsname gehört zur Geschichte von Kľačno: Die Gemeinde trug bis 1948 den Namen Gajdel und wurde danach in Kľačno umbenannt. Gajdel war historisch für getrocknete Pflaumen bekannt, die auch in Wien verkauft wurden. Wenn Sie neben Landschaft und Wegen auch lokale historische Bezüge berücksichtigen, reichen die Themen hier daher von der mittelalterlich erwähnten Kirche bis zur regionalen Lebensmittelgeschichte.
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