Lubina
Lubina zeigt auf engem Raum eine Verbindung aus ländlich geprägter Landschaft, regionaler Geschichte und Wegen zur Veľká Javorina. Im Ortsteil Barina ermöglicht der FarmaPARK Lubina den direkten Kontakt mit Tieren von Miniaturrassen. Für eine Reiseentscheidung stehen damit sowohl Natur- und Wintersportthemen als auch Museen, Kulturdenkmäler und die besondere Ortsgeschichte zur Verfügung.
Veľká Javorina und Wege durch die Landschaft
Eine markante Outdoor-Route ist der Chodník kpt. Miloša Uhra, ein 11,8 Kilometer langer Wanderweg zur Veľká Javorina. Auf der Veľká Javorina liegt außerdem ein Skigebiet auf 905 Metern über dem Meeresspiegel. Die Langlaufloipen in der Umgebung der Veľká Javorina sind mit der mährischen Seite und mit Stará Myjava verbunden. Damit lassen sich unterschiedliche Formen des Wintererlebnisses benennen, ohne sie zu einem einheitlichen Angebot zusammenzufassen.
Auch für Radfahrer und Wanderer gibt es eine weit gespannte Verbindung: Die gemeinsam mit Kunovice eingerichtete Básnická stezka ist mehr als 60 Kilometer lang. Ihr Nullpunkt liegt auf der Javorina; genutzt werden kann sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die landwirtschaftlich geprägte Landschaft Lubinas ist durch eine verstreute Siedlungsstruktur, Wiesen, Weiden und Ackerflächen gekennzeichnet. Hinzu kommen erhaltene Obstbäume, Sträucher und Obstgärten mit alten, seltenen Sorten von Speierlingen, Birnen, Äpfeln und Pflaumen.
Als eigenständig ausgewiesenes Schutzgebiet ist Záhradská dokumentiert. Das Naturschutzgebiet wurde durch die Anordnung MK SSR Nr. 63/1984-32 vom 30. April 1984 ausgewiesen; die Ausweisung trat am 1. Mai 1984 in Kraft. Auf der Veľká Javorina finden jährlich die Slávnosti bratstva Čechov a Slovákov statt. Dort treten Volksmusikgruppen, Folkloreensembles und Countrygruppen von beiden Seiten der Grenze auf. Mittelpunkt der Feierlichkeiten ist gewöhnlich die Umgebung der Holubyho chata.
Museen, Denkmäler und regionale Erinnerung
Das Museum Rodný dom Samuela Štúra umfasst vier Ausstellungen. Thematisch geht es um Samuel Štúr und die Štúrovi aus Lubina, um J. Ľ. Holuby, um regionale Geschichte, Kultur und Trachten sowie um die Weltkriege, den Slowakischen Nationalaufstand unter der Veľká Javorina, den ausländischen Widerstand und amerikanische Flieger. Dem Museum ist Jozef Ľudovít Holuby gewidmet, der 1836–1923 lebte, in Lubina geboren wurde und evangelischer Pfarrer sowie Botaniker von Weltrang war.
Das Pfarrhaus neben der evangelischen Kirche in Lubina wurde gleichzeitig mit der Kirche errichtet und ist heute ein Kulturdenkmal. Das neue Pfarrhaus wurde 1909 unter der Leitung des Architekten Milan Harminc errichtet. Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist das Rodný dom kapitána Miloša Uhra, das mit Miloš Uher (1914–1945), dem Kommandeur der Partisaneneinheit Hurban, verbunden ist. Beim Denkmal finden jährlich im August Gedenkfeiern statt.
Zur sprachlichen und gesellschaftlichen Überlieferung gehört das Lubinaer Dialektwörterbuch. Es enthält mehr als 2.700 Dialektwörter, Flurnamenverzeichnisse, Beschreibungen der Zubereitung volkstümlicher Speisen, Erinnerungsberichte, Aufzeichnungen alter Hochzeitslieder und überlieferte Spitznamen. Ein konkretes Beispiel für örtliche Veranstaltungskultur ist die 13. Ausgabe des Gulaschkochwettbewerbs Podkozinská vareška: Sie wurde am 2. August 2025 von der Správa vodovodu Lubina-Podkozince unter der Leitung von Branislav Znachor organisiert.
Anreise und weitere Orientierung
Lubina ist mit dem Auto oder mit dem Bus erreichbar. Vor dem Pamätný dom besteht eine Parkmöglichkeit. Die Straße II/581 verbindet Lubina mit Nové Mesto nad Váhom und Stará Turá. Für die weitere Orientierung können Sie außerdem die Seiten zu Hrachovište, Nová Bošáca, Bzince Pod Javorinou, Kálnica, Čachtice, Nová Lehota, Stará Turá und Dolné Srnie aufrufen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Nové Mesto Nad Váhom.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
