Lazy pod Makytou: Javorníky, Čertov und Kulturerbe

Javorníky und das Tal der Biela voda

Lazy pod Makytou liegt am Fuß und an den Hängen der Javorníky und erstreckt sich über 14 km entlang des Tals der Biela voda – von Lúky bis zur tschechisch-mährischen Grenze. Der Ort verbindet damit einen ausgeprägten Landschaftsraum mit Wintersport, Radfahren, Naturerlebnissen und regionaler Geschichte. Ein Teil des Gemeindegebiets liegt im Landschaftsschutzgebiet CHKO Kysuce; dazu gehört auch das Naturschutzgebiet Čertov.

Čertov bietet Lebensraum für Braunbären, Eurasische Luchse und Wölfe. Die geschützte Landschaft umfasst Buchen- und Buchen-Tannen-Blütenwälder, Schluchtwälder mit Linden und Ahorn sowie Quellbereiche der Hügellandschaften. Wenn Sie bei Ihrer Slowakei-Reise Natur nicht nur als Kulisse, sondern als konkreten Bestandteil des Reiseziels erleben möchten, liefert Lazy pod Makytou dafür einen klaren thematischen Schwerpunkt.

Skifahren, Langlauf, Radfahren und Wellness

Im Skigebiet SKI Čertov bedienen fünf Skilifte 5,4 km Pisten. Das Gebiet liegt auf einer Höhe von 600–900 m über dem Meeresspiegel und verfügt über sieben Abfahrten. Zum Areal gehören außerdem die Skischule Alpinka, ein Verleih für Skiausrüstung und ein Skiservice. Für den Langlauf bietet Ski Čertov Javorníky 15 km Langlaufloipen.

Auch für eine Radtour gibt es eine klar beschriebene Strecke: Die Route 5314 führt durch das gesamte Gemeindegebiet von Lazy pod Makytou bis zum Erholungsgebiet Čertov. Sie ist 15,6 km lang, grün markiert und als Freizeitroute ausgewiesen; es handelt sich um eine Asphaltstrecke. In Čertov bietet das Wellness & Spa Hotel Čertov*** Bierbäder als Wellness-Erlebnis an.

Kirchen, Geschichte und der Kopaničiarsky-Charakter

Die römisch-katholische Kirche der Jungfrau Maria in Lazy pod Makytou stammt aus dem Jahr 1801. In ihr werden Glocken aus dem Jahr 1721 aufbewahrt, die aus einer früheren Holzkirche stammen. Die evangelische Kirche wurde 1846–1859 an der Stelle einer älteren Toleranzkirche errichtet und weist Elemente der neuromanischen Architektur auf. Erhalten sind dort ein Taufbecken aus dem Jahr 1801 und eine Glocke aus dem Jahr 1802.

Lazy pod Makytou hat über Jahrhunderte seinen Kopaničiarsky-Charakter bewahrt. Er ist mit der Haltung von Rindern und Schafen sowie dem Ackerbau verbunden. Im Haus der Geschichte sehen Sie dazu passende Zeugnisse des Alltags und der örtlichen Tradition: Trachten, Haushaltsgefäße, ein Spinnrad, einen Webstuhl, alte Skier, Dreschflegel und historische Fotografien. Zum kulturellen Kalender des Ortes gehört außerdem der Rezitationswettbewerb „Kýčerského spievanky“, der an den Dichter Pavol Kokeš-Kýčerský erinnert.

Mladoňov: kurzer Lehrpfad mit historischem Thema

Der Lehrpfad Mladoňov ist ein selbst geführter, linearer und in eine Richtung verlaufender Wander- und Radweg, der ganzjährig genutzt werden kann. Er ist 1,1 km lang und weist einen Höhenanstieg von 42 m auf. Einschließlich der Stationen dauert der Weg etwa 45 Minuten und umfasst sieben Stationen. Inhaltlich behandelt er die Verbrennung der Siedlung Mladoňov durch Faschisten während des Zweiten Weltkriegs.

Der Lehrpfad beginnt an der Hauptstraße an der Abzweigung zur Siedlung Mladoňov, neben dem Gefallenendenkmal und einer Bushaltestelle. Das Gefallenendenkmal von Mladoňov ist ein nationales Kulturdenkmal. Für Ihre Orientierung nach Čertov ist außerdem festgehalten: Der Ort ist vom Bahnhof Púchov oder von der Haltestelle bei der Post in Richtung Lazy pod Makytou beziehungsweise Čertov mit dem Bus erreichbar; anschließend sind es 300 m zu Fuß bis zur Chata Alpina.

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