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Vrbove: Kulturgeschichte und Radfahren

Unterkünfte in Vrbove

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Vrbové verbindet eine vielschichtige Kulturgeschichte mit einer konkret benennbaren Möglichkeit für Fahrradtourismus. Wenn Sie für Ihre Slowakei-Reise historische Bauwerke und eine Radroute miteinander verbinden möchten, finden Sie hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte: den schiefen Glockenturm, die Kirche St. Martin, die Synagoge, Erinnerungsorte an Móric Beňovský und die Zelená cesta.

Glockenturm und Kirche St. Martin

Der Glockenturm von Vrbové besitzt eine ungewöhnliche Baugeschichte. Sein Grundstein wurde am 7. Mai 1832 gelegt, fertiggestellt wurde der Turm 1835. Am 28. Oktober 1930 neigte er sich nach lang anhaltenden Regenfällen plötzlich. Heute ist der schiefe Glockenturm eine touristische Attraktion; wegen ihm wird Vrbové auch „slowakisches Pisa“ genannt. Die Bezeichnung bezieht sich damit auf ein konkretes historisches Bauwerk und seine dokumentierte Neigung. Die Kirche St. Martin ist das älteste Baudenkmal von Vrbové. Eine erste schriftliche Erwähnung stammt aus den Jahren 1332 bis 1337. Wahrscheinlich wurde die Kirche gegen Ende des 14. Jahrhunderts als neue einschiffige steinerne gotische Kirche errichtet. Ältere Schematismen nennen 1397 als Baujahr. Im hinteren Teil des Nordschiffs befindet sich außerdem eine mechanische bewegliche Weihnachtskrippe. So stehen an St. Martin sowohl die mittelalterliche Baugeschichte als auch ein besonderes Ausstattungsstück im Mittelpunkt.

Synagoge und Erinnerungsorte

Die Synagoge von Vrbové wurde 1882 bis 1883 im maurischen Stil errichtet. Zum Zeitpunkt ihres Baus machten die jüdischen Einwohner ein Drittel der Bevölkerung von Vrbové aus. Seit 1942 wird die Synagoge nicht mehr für religiöse Zwecke genutzt. Diese zeitliche Einordnung gehört zur Geschichte des Gebäudes und unterscheidet die heutige Wahrnehmung des Bauwerks von seiner ursprünglichen religiösen Funktion. Auch Móric Beňovský ist mit Vrbové verbunden. Die herrschaftliche Kurie, in der Graf Móric Beňovský geboren wurde, stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das Denkmal „Beňovský svet“ stellt seine interessante abenteuerliche Lebensgeschichte dar. Das „Beňovský-Denkmal 2026“ ist Teil der Darstellung des Grafen Móric Beňovský in seiner Geburtsstadt Vrbové.

Besuch rechtzeitig abstimmen

Die historische Ausstellung der Stadt Vrbové ist wegen einer Rekonstruktion vorübergehend nicht zugänglich. Stadtführungen und der Zugang zu den historischen Objekten von Vrbové müssen mindestens einen Arbeitstag vor dem geplanten Besuch vereinbart und von einem Mitarbeiter der Stadt bestätigt werden. Die vorübergehende Nichtzugänglichkeit der Ausstellung ist daher von der gesonderten Regelung für Führungen und historische Objekte zu unterscheiden. Wenn Sie diese Angebote einplanen möchten, sollten Sie die erforderliche Vereinbarung vor dem Besuch berücksichtigen.

Mit dem Fahrrad nach Vrbové

Die Radroute Zelená cesta verbindet Piešťany und Vrbové. Sie ist fast 18 Kilometer lang und dient der Erholung und dem Fahrradtourismus. Damit gibt es neben den historischen Sehenswürdigkeiten eine klar dokumentierte Option für eine Reise mit dem Fahrrad. Die Route lässt sich als eigener Schwerpunkt betrachten, während Glockenturm, Kirche, Synagoge und Beňovský-Erinnerungsorte die kulturelle Seite Vrbovés prägen. Wenn Sie zusätzlich andere Orte betrachten möchten, finden Sie hier Pistian (Pistian), Moravany Nad Váhom (Moravany Nad Váhom), Ducové (Ducové), Krakovany (Krakovany), Ostrov (Ostrov), Sokolovce (Sokolovce), Rakovice (Rakovice) und Trebatice (Trebatice).

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Piešťany.

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