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Žikava – Zubria Obora, Geschichte und Kultur

Unterkünfte in Žikava

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Žikava verbindet einen Lehrpfad am Rand von Bisongehegen, Radwege, einen privaten Angelteich und kulturhistorische Zeugnisse. Dazu kommen die lange Geschichte des Ortes, volkstümliche Traditionen und die Verbindung zum Nationalgestüt Topoľčianky. Für eine Slowakei-Reise mit Natur, Bewegung und regionaler Geschichte bietet der Ort damit mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte.

Zubria Obora: Lehrpfad zwischen Žikava und Lovce

Der Lehrpfad Zubria Obora ist 2,5 km lang, weist 100 m Höhenunterschied auf, dauert etwa 1,5 Stunden und umfasst 10 Stationen. Er beginnt in Lovce oder Žikava und verläuft am Rand der Bisongehege im geschützten Gebiet „Topoľčianska zubria zvernica“. Der Weg ist selbstbedient, in beide Richtungen begehbar, ganzjährig geöffnet und leicht begehbar. Damit sind sowohl sein Umfang als auch sein Format klar beschrieben: Es handelt sich um einen eigenständig begehbaren Weg mit mehreren Stationen und einem festgehaltenen Höhenunterschied. Von Žikava aus ist der Lehrpfad Zubria Obora per Bus erreichbar; anschließend führen 5 km zu Fuß über eine von zwei Waldstraßen zum Ausgangspunkt. Diese Verbindung gehört zu den konkreten Routenangaben rund um den Lehrpfad und sollte bei der Wahl der Anreise berücksichtigt werden. Auch das Radfahren erschließt mehrere benannte Punkte. Die Radroute 5118 führt in Richtung Žikava, weiter zum Gestüt auf Breziny und anschließend zur Talsperre Žikava, bevor sie zur Zubria zvernica weiterführt. Die Radtour „Pre náročných – po hrebeni Tríbeča“ führt ebenfalls an der Talsperre Žikava vorbei. So stehen für den Aufenthalt sowohl ein eigenständiger Lehrpfad als auch zwei unterschiedlich bezeichnete Radverbindungen mit Bezug zu Žikava zur Verfügung.

Fischerei und Gestüt

Der private Angelteich Žikava ist ein privates, als Karpfengewässer ausgewiesenes Fischereirevier. Am Teich gilt das Prinzip „Fangen und Freilassen“; gefangene Fische können nach der jeweils gültigen Preisliste erworben werden. Diese Regel unterscheidet das Erlebnis deutlich von einem gewöhnlichen Aufenthalt an einem Gewässer: Der Umgang mit dem Fang ist ausdrücklich festgelegt. Zum kulturellen Umfeld gehört das Nationalgestüt Topoľčianky, das seit 1962 endgültig am Standort Žikava angesiedelt ist. Außerdem wurde der Künstler František Horniak am 16. Juni 1956 in Žikava geboren. Er hat bis heute etwa 150 Briefmarkenstiche angefertigt. Die Ortsgeschichte wird dadurch nicht nur über Bauwerke und Fundstellen sichtbar, sondern auch über eine mit Žikava verbundene künstlerische Biografie.

Kirche, Frühgeschichte und lokale Traditionen

Die Kirche des heiligen Karl Borromäus in Žikava wurde 1804 erbaut. Ursprünglich war sie ein einschiffiger Bau mit ovalem Abschluss des Presbyteriums und einem in die Westfassade eingebauten Turm. Zu den kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten von Žikava gehört außerdem die Kapelle „Sedembolestnej Panny Márie“. Žikava wird erstmals im Jahr 1075 schriftlich erwähnt. Noch weiter zurück reicht die Fundstelle Hájky: Dort ist sie durch Steinsplitter und Fragmente alter Keramik aus sporadischen prähistorischen Funden gekennzeichnet. Die Siedlung bei Hájky in Žikava wird der neolithischen Lengyel-Kultur und ungefähr der Zeit um 4000 v. Chr. zugeordnet. Zu den in Žikava gepflegten volkstümlichen Traditionen gehören beispielsweise Fašiangy, das Aufstellen von Maibäumen und Kirchweihfeste. Zusammen mit der Kirche, der Kapelle und den Fundstellen entsteht ein Ortsbild, in dem Naturwege, Fischerei, Kunst, religiöse Bauwerke und ältere Siedlungsgeschichte nebeneinanderstehen. Für die weitere Orientierung: Topoľčianky, Velčice, Tesárske Mlyňany, Veľké Vozokany, Jedľové Kostoľany, Vieska Nad Žitavou, Beladice, Hostie.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zlaté Moravce.

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