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Jedľové Kostoľany zwischen Tríbeč und Pohronský Inovec

Unterkünfte in Jedľové Kostoľany

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Jedľové Kostoľany verbindet die Landschaft zweier Gebirge mit Flusstälern, Wanderwegen und bemerkenswerten kulturgeschichtlichen Spuren. Die Vorgebirgsgemeinde liegt am Südhang der Tríbeč-Berge und an den Nordhängen des Pohronský Inovec am Oberlauf der Žitava. Damit treffen hier unterschiedliche Landschaftsformen aufeinander: Zwischen Drienová und Razdiel liegt das tiefe Grabental Hlboká, während die Vegetation in der Umgebung von Jedľové Kostoľany von wärmeliebender pannonischer Flora geprägt ist und allmählich in die Vegetation der höher gelegenen Bereiche von Tríbeč und Pohronský Inovec übergeht.

Wandern mit unterschiedlichen Landschaftsbildern

Ein markanter Aussichtspunkt ist der 552 m hohe Berg Drienová. Von dort bieten sich Ausblicke auf Inovec, Hrušov, Žibrica und Zobor. Ein grün markierter Wanderweg führt vom Ortsteil Dedina in der Gemeinde über Veľká Lehota und die Hütte unterhalb des Vojšín bis nach Nová Baňa.

Eine weitere Möglichkeit ist die rot markierte Ponitrianska magistrála. Sie verläuft über den Kamm des Tríbeč, führt an Hrušov vorbei durch Kostoľany und weiter über Veľké Pole zum Vtáčnik. Die beiden beschriebenen Wege unterscheiden sich damit deutlich in ihrer Linienführung: Der grün markierte Weg verbindet mehrere Orte und führt bis nach Nová Baňa, während die Ponitrianska magistrála als Kammroute über den Tríbeč und weiter zum Vtáčnik verläuft.

Teiche, Tierwelt und besondere Naturformen

Auch die Gewässer der Umgebung gehören zum Charakter des Ortes. An den Gewässern und Teichen kommen Stockenten, Schwäne, Reiher sowie Weiß- und Schwarzstörche vor. Bei der Försterei Rybníky liegen drei Teiche mit einer Gesamtfläche von 96 Ar. Die Höhle Horné Lúčno bietet dagegen einen geologischen Kontrast: Sie ist eine alte Schachthöhle auf 560 m Höhe, die durch den Einsturz der Decke einer verkarsteten Spalte entstand. Die Höhle liegt etwa 100 m oberhalb der Siedlung Horné Lúčno am Fuß der Skalka, ist 16 m tief und 40 m lang.

Die Pflanzenwelt ergänzt dieses Landschaftsbild. In den Gebieten von Tríbeč und Pohronský Inovec wachsen 30 vollständig oder teilweise geschützte Pflanzenarten. Wer Natur nicht nur über Aussichtspunkte, sondern auch über Lebensräume, Gewässer und Vegetationsübergänge betrachtet, findet hier mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte.

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Kirche, Tracht und lokale Überlieferung

Jedľové Kostoľany besitzt ebenso eine eigenständige kulturelle Seite. In der Gemeinde wirken zwei Gesangsensembles, die auch ursprüngliche kostolianische Lieder in ihrem Repertoire haben und damit zu deren Bewahrung für künftige Generationen beitragen. Zur lokalen Tradition gehört außerdem die „deväťpukový“-Tracht aus Kaschmir. Ihr Stoff trägt den Aufdruck einer Rose, die von neun ungeöffneten Rosenknospen umgeben ist.

In der Allerheiligenkirche befinden sich ein spätbarockes Allerheiligen-Altarbild aus den 1790er-Jahren sowie ein klassizistisches steinernes Taufbecken aus dem späten 18. Jahrhundert. An den Seitenwangen des Taufbeckens befinden sich Holzschnitzereien. Die Allerheiligenkirche selbst ist eine klassizistische Kirche, die 1796–1797 erbaut wurde.

Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist die Ruine der Živánska veža. Sie liegt etwa 1,5 km östlich von Jedľové Kostoľany über einer Staatsstraße, die durch das Katastergebiet der Gemeinde führt. Die Errichtung des Turms wird in das letzte Viertel des 13. Jahrhunderts datiert und möglicherweise mit der Entstehung der nahegelegenen Burg Hrušov in Verbindung gebracht, deren Bau von den Čákovci initiiert wurde. So stehen neben den Wanderwegen auch regionale Bau- und Erinnerungsspuren im Mittelpunkt der Ortswahl.

Weitere Reiseziele: Nemčiňany, Goldmorawitz, Hostie, Čierne Kľačany, Skýcov, Slepčany, Volkovce, Veľké Vozokany.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zlaté Moravce.

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