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Goldmorawitz (Zlaté Moravce): Museum, Lehrpfad und Landschaft

Unterkünfte in Goldmorawitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Goldmorawitz, slowakisch Zlaté Moravce, verbindet eine markante Landschaftslage mit regionaler Geschichte und verschiedenen Möglichkeiten für Kultur, Bewegung und Freizeit. Der Ort liegt am Zusammenfluss der Žitava und des Hostiansky potok, der auch Zlatnianka genannt wird. Zugleich befindet er sich am Übergang dreier bedeutender geologischer und geomorphologischer Einheiten: des Tribeč, des Pohronský Inovec und des Pannonischen Beckens, das hier durch das Donautiefland vertreten ist. Damit treffen in Zlaté Moravce Flussraum, Mittelgebirgslandschaften und der Einfluss des Tieflands aufeinander.

Zwischen Flüssen und Landschaftsräumen

Ein konkreter Ausgangspunkt für die Erkundung des Ortes ist der Lehrpfad Zlaté Moravce. Er führt vom Busbahnhof durch das Stadtzentrum zur Kalvarie mit der Kapelle St. Anna. Der Weg ist 6 Kilometer lang und dauert etwa 2,5 Stunden. Entlang der Strecke befinden sich 13 Stationen sowie eine Einführungstafel. Der Lehrpfad ist selbstgeführt, linear, in beide Richtungen begehbar und als Fußweg ganzjährig nutzbar. Für Ihre Tagesplanung ist damit klar erkennbar, dass es sich nicht um einen Rundweg handelt, sondern um eine festgelegte Verbindung zwischen dem Busbahnhof, dem Zentrum und der Kalvarie.

Auch der erhaltene Teil des ehemaligen Herrenhausparks gehört zum Ortsbild. Er wird heute als Stadtpark zur Erholung genutzt. Am Žitava-Ufer befindet sich außerdem eine Fahrradabstellanlage. Die Umgebung von Zlaté Moravce bietet gute Bedingungen für den Radtourismus; der örtliche Touristenverein organisiert fast das ganze Jahr über Wander- und Radtouren.

Herrenhaus, Museum und Erinnerungsorte

Das Museum in Zlaté Moravce ist ein regionalgeschichtliches Museum mit Schwerpunkt auf dem oberen Požitavie. Es ist im barocken Migazzi-Herrenhaus untergebracht. Das Gebäude wurde am 2. Oktober 1963 in die Liste der Nationalen Kulturdenkmäler der Slowakischen Republik aufgenommen. Im Hof des Herrenhauses wird außerdem ein erhaltenes steinernes Brunnenbauwerk als historisches Merkmal von Zlaté Moravce präsentiert.

Die ständige Ausstellung Rod Migazzi wurde für Besucher geöffnet und stellt die Geschichte des Adelsgeschlechts Migazzi vor. Zu ihr gehört eine Teesalon-Installation mit Gegenständen, die Mitgliedern der Familie Migazzi gehörten und von ihnen benutzt wurden. Ein weiterer Ausstellungsbereich ist der Salon der Familie Paluškov mit barockem Intarsienmobiliar aus dem 18. Jahrhundert. So stehen in der Ausstellung nicht nur die Namen der Familien im Mittelpunkt, sondern auch konkrete Räume, Möbel und Gegenstände.

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Zum historischen Ortsbild gehört außerdem das Janko-Kráľ-Gedenkhaus. Es wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut; der Dichter Janko Kráľ lebte dort ab 1862 bis zu seinem Tod. Das Migazzi-Familienmausoleum wurde 1887 im neoromanischen Stil erbaut. Es enthält schwarze Marmorsarkophage und ist im zentralen Verzeichnis der Kulturdenkmäler eingetragen. Die klassizistische Kirche St. Michael der Erzengel stammt aus dem Jahr 1785 und wurde 1823 umgebaut.

Freizeitangebote zu verschiedenen Jahreszeiten

Für warme Tage gibt es in Zlaté Moravce ein Sommerfreibad mit einem 50-Meter-Schwimmbecken und zwei kleinen Kinderbecken. Während der Saison ist außerdem das Winterstadion in der Továrenská-Straße geöffnet; es wird für Freizeiteislauf und Eishockeyspiele genutzt. Einen anderen sportlichen Schwerpunkt bietet TJ Sokol mit organisiertem individuellem Sportklettern an einer künstlichen Kletterwand. Jährlich werden dort Kletterwettbewerbe um den Slowakischen Pokal und die Slowakischen Juniorenmeisterschaften organisiert.

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Weitere Reiseziele

Für Ihre weitere Orientierung können Sie auch Ladice, Mankovce, Jedľové Kostoľany, Tesárske Mlyňany, Vieska Nad Žitavou, Skýcov, Červený Hrádok und Hostie auswählen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zlaté Moravce.