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Ludanice zwischen Nitra-Aue, Archäologie und leichten Wegen

Unterkünfte in Ludanice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ludanice verbindet die Landschaft der Nitra mit ungewöhnlich vielen Spuren der Vergangenheit. Der Ort liegt inmitten der Nitrianska sprašová pahorkatina, auf der rechtsseitigen Aue und Terrasse der Nitra. Für Sie entsteht damit ein Reiseziel, in dem sich Landschaft, Kirchengeschichte, Archäologie und einfache Wege zu einem vielseitigen Ortsbild verbinden.

Kirche, Kloster und Spuren vergangener Kulturen

Ein markanter Bezugspunkt ist die Kirche der Heiligsten Dreifaltigkeit. Sie wurde 1701 als Barockkirche erbaut und von 1752 bis 1761 umfassend umgebaut und modernisiert. Ihr Hauptaltar trägt ein Bild der Heiligsten Dreifaltigkeit, das 1759 geweiht wurde. Es gilt als barockes Werk, wahrscheinlich von einem italienischen Meister, und wurde von Gräfin Mária Terézia Beréni in Auftrag gegeben. Links vom Eingang zum Friedhof steht außerdem eine steinerne Statue des heiligen Donatus, die seit mehr als 250 Jahren zu Ludanice gehört.

Die Geschichte des Ortes reicht deutlich weiter zurück. Zwischen 2005 und 2007 wurden in Ludanice die Überreste eines mittelalterlichen Benediktinerklosters freigelegt. Der Überlieferung zufolge entstand das Benediktinerkloster beziehungsweise -stift St. Cosmas und Damian um die Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert. Unter dem mutmaßlichen Refektorium wurde eine Hypokauste aus dem 14. Jahrhundert entdeckt. Dabei handelt es sich um eine historische Warmluftheizung, deren Fundkontext den Klosterbereich um eine weitere bauliche Besonderheit ergänzt.

Auch ältere Epochen sind im Ortsgebiet vertreten. Bei Erdarbeiten für den Schulbau wurden zwei Gefäße der Thrakischen Kultur aus der Zeit von 600 bis 400 v. Chr. entdeckt. In der Fundstelle Lúžtek kamen latènezeitliche Keramiken ans Licht, die mit den historischen Kelten in Verbindung stehen und aus dem Zeitraum von 500 bis 0 v. Chr. stammen. Archäologische Sondierungen wiesen außerdem Siedlungsspuren der Linearbandkeramikkultur aus der Jungsteinzeit nach. Drei entdeckte Gräber, darunter ein Kindergrab, ergänzen dieses Bild früher Besiedlung.

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Leichte Wege durch die Hügellandschaft

Wenn Sie Ludanice zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden möchten, empfiehlt der Besucherführer der Gemeinde eine Wanderung oder Radtour zum Karlov Dvor. Die hügeligen Westhänge eröffnen dabei wechselnde Ausblicke. Eine konkretere Wanderoption ist der selbstbediente Lehrpfad Nitrianska Streda–Dvorany nad Nitrou–Ludanice. Er verläuft durch Ludanice bis zum Areal des Poľovníckeho združenia Ponitran Ludanice, ist 11,5 km lang, dauert etwa vier Stunden und gilt als leichte Route.

Zum örtlichen Charakter gehören auch jüngere gemeinschaftliche Elemente. In Ludanice wurden im Rahmen eines Projekts 45 Obstbäume gepflanzt. Die Pflanzung ist ein landschaftsprägendes Element und trägt zur Aufwertung eines öffentlich zugänglichen Freiraums bei. Das Rybárske združenie Zádvor widmet sich der Förderung von Fischerei und Angeln, der Pflege des Teichs und Fischbestands sowie der Aufklärung und Bildung von Jugendlichen und Kindern. Die Ludanické hody wurden 2025 und 2026 mit Live-Musik und Konzerten veranstaltet.

Anreise und weitere Ortsseiten

Der Bahnhof Ludanice ist der vorletzte Halt auf der Strecke von Nitra nach Topoľčany. Damit ist der Ort auch über eine bestehende Bahnverbindung in den regionalen Zusammenhang eingeordnet. Weitere Ortsseiten dieser Auswahl sind Horné Obdokovce, Koniarovce, Tvrdomestice, Preseľany, Topoltschan, Súlovce, Čermany und Malé Ripňany.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Topoľčany.

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