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Nána zwischen Donau, Vŕšok und Erinnerungsorten

Unterkünfte in Nána

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Nána liegt an der Mündung der Hron in die Donau. Auch die westliche Gemeindegrenze reicht bis zur Donau. Der Ort verbindet damit eine klar bestimmbare Flusslage mit dem Schutzgebiet Vŕšok, mehreren Gedenkorten, einer historischen Kirche und einem dokumentierten Weinangebot im Gerendás. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich daraus unterschiedliche Zugänge: Natur, Ortsgeschichte, Erinnerungskultur und ein Aussichtspunkt mit Blicken bis nach Štúrovo und Esztergom.

Vŕšok und die Landschaft an der Donau

Das Schutzgebiet Vŕšok wurde 1965 zum Schutz seltener xerothermophiler Flora und Fauna eingerichtet. Der Fachbegriff bezeichnet Pflanzen und Tiere, die an warme und trockene Lebensräume angepasst sind. Für Vŕšok gilt die vierte Schutzstufe; außerdem gehört das Gebiet zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000. Die Gemeinde Nána stellte 2007 bei Vŕšok eine Informationstafel auf. Damit ist der Naturraum nicht nur als Schutzgebiet benannt, sondern auch durch einen konkreten Orientierungspunkt im Ort dokumentiert.

Gedenkorte und kirchliche Baugeschichte

Im Dorfpark steht das Nánaer Denkmal für die Weltkriege. Es wurde 1939 zum Gedenken an die im Ersten Weltkrieg Gefallenen sowie an zehn junge Menschen errichtet, die 1919 von tschechischen Legionären erschossen wurden. Am 21. August 2016 wurde auf dem Denkmal ein Turul angebracht, ein altes ungarisches Symbol. Die Statue stammt vom Bildhauer vitéz Csák Attila aus Páty.

Ebenfalls im Dorfpark steht der Nánaer Trianon-Gedenkstein, der 2010 zum 90. Jahrestag des Trianon-Friedensdiktats aufgestellt wurde. Seit seiner Errichtung versammeln sich dort jedes Jahr am Tag der nationalen Zusammengehörigkeit Einheimische und gelegentlich auch Menschen aus anderen Orten. Das jährliche Veranstaltungsprogramm von Csemadok in Nána umfasst außerdem den 15. März seit 1991, den Tag der Helden zum Gedenken an die im Krieg Gefallenen, die Trianon-Gedenkfeier seit 2016, das Sankt-Stephans-Fest seit 2010, das Gedenken an die Märtyrer von Arad seit 1992 sowie das Anzünden von Kerzen zum Gedenken an die Revolution von 1956 seit 2006.

Die Csemadok-Organisation in Nána hat im Ort zwölf Erinnerungszeichen errichtet. Bei Jubiläumsfeiern werden an einer Gedenkstätte in Nána unter ihrer Organisation Kränze niedergelegt und Kerzen angezündet. Eine weitere markante Erinnerung an die Ortsgeschichte ist das Ősi Magyar Kapu am Eingang der Kirche. Es erinnert an das 855-jährige Bestehen von Nána im Jahr 2012. Rechts neben der Kirche wurde 2007 außerdem eine Gedenksäule zum 850. Jahrestag der ersten schriftlichen Erwähnung des Ortes errichtet.

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Kostol sv. Vendelína und Gerendás

Die Kirche Kostol sv. Vendelína wurde 1791 durch den Umbau einer älteren barocken Kapelle errichtet. Sie ist eine klassizistische einschiffige Kirche mit einem Dachreiter und dient weiterhin ihrem religiösen Zweck. Gemeinsam mit den Gedenkzeichen macht sie die historische Entwicklung Nánas im Ortsbild ablesbar, ohne dass die einzelnen Erinnerungsorte dieselbe Aussage tragen.

Eine andere Perspektive eröffnet die Gerendás-Aussichtswarte. Sie wurde 2011 über dem Gelände der Pension Gerendás errichtet und war als frei zugänglich ausgewiesen. Von der Warte bietet sich ein vergleichsweise schöner Blick auf das Gelände und im Hintergrund auf das Panorama des kleinen Burda-Gebirges. In der Ferne sind Štúrovo und die Basilika von Esztergom zu erkennen. Gerendás bietet nach vorheriger Vereinbarung außerdem Kellerbesichtigungen mit Weinverkostung von Fass- und Flaschenweinen in einem stimmungsvollen Gewölbekeller an.

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