Osturňa entdecken

Osturňa verbindet ein ungewöhnlich weit ausgedehntes Dorf entlang des Osturniansky potok mit geschützter Volksarchitektur und abwechslungsreichen Landschaften. Die Bebauung erstreckt sich auf bis zu 9 km; Osturňa gilt wahrscheinlich als das längste Bachzeilendorf der Slowakei. Für Sie entsteht dadurch ein Reiseziel, in dem kulturelle Besonderheiten, kleine Gewässer und markierte Wanderwege eng mit dem Charakter des Ortes verbunden bleiben.

Volksarchitektur und lebendige Tradition

Das Denkmalreservat für Volksarchitektur Osturňa wurde 1979 ausgewiesen und umfasst 157 denkmalgeschützte Objekte. Typische osturnische Bauernhöfe bestehen vorne aus einem mit Schindeln gedeckten Blockhaus und dahinter aus einer Scheune mit Stall. In der Kirche des heiligen Michael befindet sich eine historisch wertvolle Rokokokanzel aus dem 18. Jahrhundert. Einen weiteren Zugang zur örtlichen Alltagskultur bietet die Osturnianska izba in einem rekonstruierten Schulgebäude. Zu ihrer Sammlung gehören traditionelle Möbel und Geräte, Hochzeitsutensilien sowie typische bemalte Ornamente. Auch die Einwohner von Osturňa tragen bis heute eine typische goralenländische Tracht. So reicht der kulturelle Schwerpunkt von Bauformen und sakraler Ausstattung bis zu Kleidung und Haushaltsgegenständen.

Seen, Beckenlandschaften und besondere Lebensräume

Das Naturschutzgebiet Veľké osturnianské jazero ist durch seltene Pflanzentaxa aquatischer Lebensräume und von Übergangsmooren gekennzeichnet. Dort kommen außerdem die endemischen Arten Bergmolch (Triturus alpestris) und Karpatenmolch (Triturus montandoni) vor. Die kleineren Malé osturnianske jazerá unterscheiden sich davon durch flache, nicht durchgehend vorhandene Wasserflächen: Die Wassertiefe überschreitet 1 m nicht. Der östliche Teil der Seemulde ist den größten Teil des Jahres mit Wasser gefüllt, während der westliche Teil einen sumpfigen Charakter hat. Der See Jazero liegt in einem geschlossenen Becken auf 874 m Höhe, etwa 2 km südlich von Osturňa. Er entstand durch kriechende Hangdeformationen. Im Wald um den See stehen mehrere mächtige Tannen, die über 100 Jahre alt sind. Eine weitere Landschaft ist Getsemanská záhrada, eine westliche Beckenlandschaft im Tal des Osturniansky potok, die als Gebiet mit außergewöhnlichen naturästhetischen Qualitäten gilt. Insgesamt weist das Gebiet von Osturňa ein vielfältig gegliedertes Gelände und eine hinsichtlich landschaftsgestalterischer und biologischer Qualitäten sehr wertvolle natürliche Umwelt auf. Ein Hügel oberhalb von Osturňa bietet den Blick auf die Tatra.

Markierte Wege und regionale Küche

Für Wanderungen stehen unterschiedlich lange markierte Verbindungen zur Verfügung. Eine grüne Route führt über den Sattel Príslop nach Ždiar und ist 11 km lang. Eine gelbe Route verbindet Osturňa mit Magurka und misst 5,5 km. Zusätzlich führt die Route VT32 „Zo Ždiaru do Osturne“ durch Osturňa und gilt als mittelschwere ganztägige Wanderung von 7 Stunden mit 498 m Höhenunterschied. Zur lokalen Prägung gehören auch traditionelle Gerichte aus Osturňa, die überwiegend aus Brimsen, Kartoffeln und Speck bestehen. Für die weitere Orientierung finden Sie außerdem Majere Majere, Zakovce Zakovce, Lendak Lendak, Spišská Stará Ves Spišská Stará Ves, Reľov Reľov, Kežmarok Kežmarok, Spišské Hanušovce Spišské Hanušovce und Veľká Franková Veľká Franková.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kežmarok.

Unterkünfte in Osturna vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
Anzeige