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Spišské Hanušovce: Kirchen, Kapellen und Landschaft

Unterkünfte in Spišské Hanušovce

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Spišské Hanušovce ist für Reisende interessant, die einen Aufenthalt mit konkreter Baugeschichte und Naturbezug verbinden möchten. Die Andreaskirche, mehrere Kapellen und ein klassizistisches Herrenhaus bilden einen kulturhistorischen Schwerpunkt. Daneben bieten das Tal der Rieka, ein markierter Wanderweg und ein kleines Skigebiet weitere Anknüpfungspunkte.

Naturraum und Spaziergang

Das Katastergebiet von Spišské Hanušovce liegt in der Schutzzone des Nationalparks Pieniny; dort gilt die zweite Stufe des Naturschutzes. Entlang der Rieka erstreckt sich ein Flusstal, das durch die Erosion dieses Flusses geformt wurde. Geologisch besteht die Gegend hauptsächlich aus Flysch des zentralen Karpaten-Paläogens, überwiegend aus Sandstein und Tonstein. Flusstal und Gesteinsbeschreibung beleuchten zwei Seiten des Naturraums: die Form der Landschaft und ihren geologischen Aufbau.

Wer auch zu Fuß planen möchte, findet in dieser Gegend den markierten Wanderweg Hanušovským chotárom. Er bietet einen angenehmen, einfachen Spaziergang in der Natur und ergänzt die Landschaftsthemen um eine konkrete Aktivität.

Kirchen und Kapellen

Die Andreaskirche war ursprünglich eine gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Ihr spätbarocker Hauptaltar stammt aus dem Jahr 1740; so treffen mittelalterliche Ursprünge und eine deutlich spätere Ausstattung aufeinander. Außerdem ist sie die einzige Kirche im Gebiet Zamagurie, die nach Westen ausgerichtet ist. Neben Baustil und Altar gehört also auch die Ausrichtung zu den besonderen Merkmalen dieses Bauwerks.

Am südlichen Rand der Gemeinde, auf dem Friedhof neben der Hauptstraße, steht die klassizistische Kapelle Mariä Himmelfahrt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Bei der Kapelle der heiligen Barbara ist die Entstehungsgeschichte ein weiterer Bezugspunkt: Sie steht seit 1803 an der Stelle einer älteren Holzkapelle. Ihre drei Altäre sind der heiligen Barbara, der Jungfrau Maria und dem heiligen Adalbert gewidmet. Damit bieten die Kapellen unterschiedliche Anhaltspunkte für einen kulturhistorischen Blick: Baustil und Lage hier, Vorgängerbau und Altäre dort.

Herrenhaus und Unterkunftsbezug

Das Herrenhaus von Spišské Hanušovce ist ein klassizistisches Gebäude aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. An der Hauptfassade befindet sich ein Tympanon am Mittelrisalit, dem vorspringenden mittleren Fassadenteil. Nach einer Renovierung im Jahr 2008 wurde das Herrenhaus als Hotel genutzt.

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Skigebiet und Gemeindetage

Am westlichen Rand der Gemeinde, unterhalb des Hügels Bufarek, liegt ein kleines Skigebiet mit zwei Abfahrten. Die 160 Meter lange Piste ist für Anfänger vorgesehen; daneben gibt es eine 450 Meter lange Abfahrt mit 90 Metern Höhenunterschied für weniger anspruchsvolle Skifahrer. Da der Betrieb saisonal ist, prüfen Sie vor der Reise, ob das Gebiet in Ihrem Reisezeitraum in Betrieb ist.

Auch die Gemeindetage von Spišské Hanušovce finden jährlich in den Sommermonaten statt; die Termine variieren von Jahr zu Jahr. Wenn Sie Ihre Reise mit diesem Anlass verbinden möchten, prüfen Sie die Daten für das betreffende Jahr.

Anreise und Orientierung

Die Straße II/542 verläuft durch Spišské Hanušovce und verbindet Spišská Stará Ves mit Spišská Belá. Buslinien verbinden die Gemeinde mit Kežmarok, Spišská Stará Ves und Osturňa. Für eine konkrete Busfahrt lohnt sich ein Blick auf die Fahrpläne für Ihre Reisedaten. Die genannten Straßen- und Busverbindungen geben Ihnen unterschiedliche Anhaltspunkte, um die Anreise bei der Wahl Ihres Aufenthaltsortes mitzudenken.

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