Bitarová – Landschaft und Kultur im Žilina-Becken
Bitarová liegt im westlichen Teil des Žilina-Beckens im Tal des Bitarovský potok. Der Ort verbindet eine nahezu waldfreie Hügellandschaft mit historischen Spuren, sakralen Anlagen und einer ausgeschilderten Tour, die Bitarová mit mehreren Orten der Umgebung verbindet. Wenn Sie für Ihre Slowakei-Reise einen Ort mit Landschaftsbezug und unterschiedlichen geschichtlichen Zeitschichten suchen, bietet Bitarová dafür mehrere konkrete Anknüpfungspunkte.
Hügellandschaft und saisonaler Vogelzug
Das Landschaftsbild von Bitarová ist nahezu waldfrei und hügelig. Charakteristisch sind sumpfige Mulden und flache Rücken; kleinere Waldflächen liegen im Südwesten und Nordosten der Gemeinde. Dadurch treten die offenen Formen des Geländes deutlich hervor, während die Waldstücke an den Gemeinderändern eigene räumliche Akzente setzen. Im Frühjahr und Herbst verläuft durch Bitarová eine Vogelzugroute. Diese saisonale Besonderheit ergänzt den Landschaftseindruck um einen zeitlich klar begrenzten Naturaspekt.
Geschichte von der Bronzezeit bis zur ländlichen Wirtschaft
Bitarová wurde erstmals im Jahr 1393 als Gemeinde erwähnt und war historisch Teil des Herrschaftsgebiets Lietava. Noch weiter zurück reicht eine Siedlung, die sich auf dem Gebiet der Gemeinde in der jüngeren Bronzezeit befand und der Lausitzer sowie der Púchov-Kultur zugeordnet wird. Auf dem Gemeindegebiet befindet sich außerdem ein slowakisches Gräberfeld mit Grabhügeln aus der Zeit des Großmährischen Reiches.
Weitere Spuren betreffen die Nutzung der Landschaft. Im 17. Jahrhundert gab es in Bitarová Karpfenteiche, in denen auch gefischt wurde. Zur überlieferten ländlichen Wirtschaft gehörten außerdem die Imkerei und die Schafhaltung.
Kirche, Kalvarienberg und überlieferte Bräuche
Die Kirche des heiligen Augustinus in Bitarová ist mit dem Jahr 1992 verbunden. Eine besondere sakrale Anlage ist der Kalvarienberg: Er besteht aus kleinen Kapellen des Kreuzwegs, die in zwei Reihen angeordnet und durch einen Kreuzweg miteinander verbunden sind. Ein Weg an der Kalvarienberg-Anlage führt zu einem Kreuz, einem Doppelkreuz und einem Gedenkstein für die dort bestatteten Gläubigen des Ortes. Die Anlage befindet sich an der Stelle eines alten Friedhofs.
Auch der Jahreslauf der Gemeinde ist mit diesem Ort verbunden. Während der Kirchweihfeierlichkeiten zum Fest des heiligen Augustinus wird an der Kalvarienberg-Anlage jedes Jahr eine heilige Messe gefeiert. Daneben beschloss die Gemeinde Bitarová, den alten Brauch des Verbrennens der Jánska vatra wiederzubeleben. Beide Hinweise gehören zur überlieferten kulturellen Prägung des Ortes, ohne dass daraus ein aktueller Veranstaltungsplan abgeleitet werden kann.
Tour „Za krásami Súľova“
Wenn Sie eine Tour nach Distanz und Schwierigkeit einordnen, ist die 27 Kilometer lange, mittelschwere Tour „Za krásami Súľova“ ein klar beschriebener Bezugspunkt. Sie führt von Žilina über Bitarová, Peklina, Rôsoviny pod Roháčom, Hričovské Podhradie, Ovčiarsko und Hradisko zurück nach Žilina. Für die Orientierung auf diesem Verlauf ist auch der Einstieg in Bitarová dokumentiert: Am Anfang des Ortes biegt der Weg hinter dem Ortsschild von der Hauptstraße ab. An der Kreuzung beim Gemeindeamt, kurz vor der Kapelle, führt er erneut nach links.
Weitere Reiseziele zur Orientierung können Sie unter Fačkov, Rajecke Teplice, Belá, Stráža, Lietavská Svinná-Babkov, Čičmany, Sillein und Jasenové ansehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Žilina.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
