Smrdáky: Heilbad, Kurpark und Ortsgeschichte
Smrdáky verbindet die Tradition eines Heilbads mit einem weitläufigen Kurpark, einer markierten Radroute und bemerkenswerten Sakralbauten. Damit bietet der Ort unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung: Sie können den Schwerpunkt auf die therapeutische Ausrichtung des Heilbads legen, den Kurpark kennenlernen oder sich mit der Ortsgeschichte und ihren Kirchen, Kapellen und Skulpturen beschäftigen.
Heilbad und Kurpark
Das Heilbad Smrdáky ist auf die Behandlung nichtinfektiöser Hautkrankheiten und Erkrankungen des Bewegungsapparats spezialisiert. Zum Charakter des Ortes gehört das medizinische Mineralwasser: Es enthält 3.400 mg Mineralsalze und 680 mg Schwefelwasserstoff pro Liter. Das schwefelwasserstoffhaltige Mineralwasser wird für therapeutische Wannenbäder verwendet. Schwefelhaltige Peloide aus Smrdáky kommen außerdem in Form von Umschlägen an Gelenken und der Wirbelsäule zum Einsatz. Phototherapie ist Bestandteil der Behandlung der im Indikationsverzeichnis aufgeführten Hautkrankheiten im Heilbad.
Der Kurpark erstreckt sich über 16 Hektar. Seine Entstehung geht auf die Trockenlegung von Sümpfen zurück. Bei der Suche nach einem Hotel in Smrdáky können Sie deshalb zunächst entscheiden, ob die therapeutische Tradition, der Kurpark oder die Ortsgeschichte den wichtigsten Platz in Ihrem Aufenthalt einnehmen soll.
Kirche, Kapellen und Ortsgeschichte
Die römisch-katholische Kirche des heiligen Martin von Tours stammt aus dem Jahr 1680 und wurde 1928 umfassend renoviert. In ihr befindet sich eine seltene Orgel, die Martin Šaško 1862 anfertigte.
Nördlich oberhalb von Smrdáky steht die erhaltene Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk. Sie wurde 1831 auf einem neu angelegten Friedhof errichtet. Zur Ausstattung gehört eine barocke hölzerne Altararchitektur aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ergänzt wird das Ortsbild durch die 1927 geschaffene Dreifaltigkeitsskulptur. Auf dem Dorfplatz steht außerdem das Ensemble von St. Florian, St. Vendelín und St. Rozália.
Auch die Geschichte des Heilbads reicht zurück: Baron Joseph Vietoris gründete es in den Jahren 1832–1833. Das mehrfach rekonstruierte und modernisierte Herrenhaus des Heilbads Smrdáky wird weiterhin genutzt. Für Kulturinteressierte entsteht so ein Aufenthalt, in dem die medizinische Tradition des Ortes neben konkreten historischen Bauwerken und Kunstwerken steht, ohne dass Sie den Ort auf nur ein Thema reduzieren müssen.
Radroute und öffentliche Anreise
Durch Smrdáky führt eine markierte Radroute. Sie können Radfahren daher als eigenen Reisebaustein berücksichtigen und den Aufenthalt mit den Heilbad- oder Kulturthemen des Ortes verbinden. Für die Anreise mit dem öffentlichen Busverkehr ist die Straße III/05112 relevant; in Smrdáky gibt es dort eine Bushaltestelle. Diese Information hilft Ihnen, die Wahl Ihrer Unterkunft und Ihre weitere Tagesplanung zunächst an der gewünschten Anreiseform auszurichten.
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