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Úľany Nad Žitavou

Unterkünfte in Úľany Nad Žitavou

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Úľany Nad Žitavou verbindet eine klar umrissene Radroute mit einer Landschaft, in der alte Nitra-Flussarme, stehende Fischereigewässer, Ortsgeschichte und lebendige Traditionen zusammenkommen. Wenn Sie für Ihre Slowakei-Reise ein Ziel mit unterschiedlichen Zugängen suchen, können Sie den Ort über Radfahren, Natur, Archäologie, Sakralbau und lokale Kultur kennenlernen.

Mit dem Rad durch Úľany nad Žitavou

Die rote Route 045, die Požitavská cyklomagistrála I, verläuft auf 27,5 Kilometern durch Úľany nad Žitavou und führt bis zur Kreuzung mit der Route 019. Damit ist eine konkrete Radverbindung Bestandteil des Ortsprofils: Sie wählen nicht nur einen Aufenthaltsort, sondern können den Ort auch über einen ausgewiesenen Verlauf und seinen Anschluss an eine weitere Route betrachten. Für Ihre Reiseplanung ist dabei vor allem die Streckenlänge eine verlässliche Orientierung; weitere Angaben zu Oberfläche, Steigung oder aktueller Beschilderung liegen hier nicht vor.

Altarme und geschützte Gewässer

Im Katastergebiet von Úľany nad Žitavou liegt das geschützte Gebiet Mŕtve rameno Čiernej vody. Es handelt sich um einen Abschnitt des alten Flussbetts der Nitra. Zu den weiteren örtlich belegten Wasserflächen gehören Materiálové jazero und das Štrkovisko. Materiálové jazero ist ein stehendes Fischereigewässer in einem alten Flussarm der Nitra und wird vom örtlichen Anglerverein genutzt. Das Štrkovisko ist ein weiteres stehendes Fischereigewässer in einem alten Flussarm der Nitra im Gemeindegebiet von Úľany nad Žitavou.

Kirche und Spuren einer langen Siedlungsgeschichte

Für kulturhistorisch interessierte Besucher steht die Kirche „Kostol sv. Martina biskupa“ im Mittelpunkt. Sie wurde 1781 als spätbarocke einschiffige Kirche erbaut. Ihr Hauptaltar stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und ist historistisch gestaltet. Auch die Archäologie reicht weit zurück. In Úľany nad Žitavou gibt es Siedlungsspuren aus dem Neolithikum, die mit der Lengyel-Kultur verbunden sind. Außerdem wurde ein Gräberfeld der Únětice-Kultur aus der frühen Bronzezeit entdeckt. Ein weiterer Befund aus der jüngeren Eisenzeit umfasst eine Siedlung und ein birituelles Gräberfeld, also einen Fundzusammenhang mit zwei Bestattungsformen. Wer den Ort nicht nur nach sichtbaren Bauwerken auswählt, findet hier mehrere zeitlich weit auseinanderliegende Schichten der Besiedlungsgeschichte.

Ortskultur zwischen Wein und Holzkunst

Das Svätomartinské požehnanie mladého vína ist eine traditionelle Veranstaltung der örtlichen Gärtner. Dabei werden Jungweine gesegnet und verkostet. Die Veranstaltung verweist auf eine lokale Kultur, in der Gartenbau und Wein eine erkennbare Rolle spielen, ohne dass daraus ein ganzjähriges Angebot abgeleitet werden kann. Eine andere Form des kulturellen Erlebens bietet das Rezbárske sympózium, eine wiederkehrende Holzschnitzveranstaltung in Úľany nad Žitavou. Besucher können dort beobachten, wie aus einem Holzstamm ein Kunstwerk entsteht. Der Reiz liegt damit im Entstehungsprozess selbst und nicht nur im fertigen Objekt. Weitere Reiseziele: Travnica, Palárikovo, Dvory Nad Žitavou, Chľaba, Radava, Jatov, Branovo und Šarkan.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nové Zámky.

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