Lošonec – Natur, Wege und St. Anna

Lošonec verbindet markierte Wege durch die Landschaft der Kleinen Karpaten mit bemerkenswerten Naturgebieten und einem nationalen Kulturdenkmal. Wenn Sie eine Unterkunft in diesem slowakischen Ort auswählen, stehen damit unterschiedliche Erlebnisse zur Orientierung bereit: Wanderwege führen zu Schutzgebieten, Radstrecken verlaufen durch das Vorland, und die Kirche St. Anna ergänzt die Landschaft um einen historischen Besuchspunkt.

Natur zwischen Kalkstein, Dolomit und Vulkangestein

Im Katastergebiet von Lošonec liegt das Naturschutzgebiet Klokoč. Es umfasst 21,59 Hektar und wurde 1996 ausgewiesen. Seine Landschaft ist von Kalkstein- und Dolomitrücken geprägt. Das Massiv besteht aus einem freigelegten Körper basischer Vulkangesteine, sogenannter Melaphyre, und bildet einen ungewöhnlichen, wiesenartigen Rückgratkomplex auf Eruptivgestein. Im Schutzgebiet gibt es Gras- und Kraut-, Strauch- und Tiergemeinschaften; unter anderem kommen dort Damwild, Mufflons und Rehe vor.

Das ebenfalls 1996 ausgewiesene Naturschutzgebiet Čierna skala umfasst 29,71 Hektar. Es schützt Karstformen im Kalkstein und erhaltene xerotherme Lebensgemeinschaften. Natürliche Wald- und Offenlandgemeinschaften sind dort von Felswänden und Schutthalden durchzogen. Die beiden Schutzgebiete unterscheiden sich damit deutlich: Klokoč fällt durch seine ungewöhnliche Geologie und die offenen, wiesenartigen Strukturen auf, während Čierna skala von Karst, Fels und wärmeliebenden Lebensgemeinschaften geprägt ist.

Wandern und Radfahren rund um Lošonec

Das Erholungsgebiet Jahodník ist Ausgangspunkt markierter Wanderwege zur Čierna skala und zu den Záruby. Von dort führt außerdem ein Zugangsweg zur Höhle Driny. Ein gelb markierter Wanderweg verläuft von Jahodník zum Naturschutzgebiet Čierna skala. Der 662 Meter hohe Gipfel Čierna skala eröffnet einen Ausblick auf die ausgedehnten Wälder der Kleinen Karpaten und die Donauhügellandschaft.

Mehrere markierte Wanderwege führen durch Lošonec und verbinden die Erholungsgebiete Jahodník und Majdan mit Plavecké Podhradie. Für Radtouren bietet das Umfeld ebenfalls verschiedene Strecken: Durch das Vorland bei Lošonec verläuft die Malokarpatská cykloturistická magistrála. Ein Rad-Rundkurs führt über Majdan und die Teiche von Parina auf Waldwegen bis nach Doľany. Damit lassen sich beim Vergleich eines Aufenthalts in Lošonec Wanderrouten, ein Höhlenzugang und Radstrecken als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.

St. Anna als kultureller Akzent

Die römisch-katholische Kirche St. Anna mit ihrer Befestigung ist als nationales Kulturdenkmal eingetragen. Das heutige Presbyterium entstand beim barocken Umbau von 1714, die beiden Seitenkapellen wurden 1753 angebaut. In der Kirche ist außerdem eine hölzerne Kanzel erhalten. Sie zeigt Merkmale einer verspäteten Ornamentik und Elemente des Hochbarocks aus der Zeit der bis 1753 abgeschlossenen Innenausstattung. Der Kirchenbau und die Naturgebiete setzen damit zwei klar unterscheidbare Akzente für die Ortswahl: historische Architektur im Ort und naturkundlich geprägte Ziele im näheren beschriebenen Umfeld.

Öffentliche Verbindung

SAD Trnava stellt mit einem Liniennetz die Verbindung von Lošonec zu den umliegenden Gemeinden und zur Bezirksstadt her. Im Ort gibt es drei Paar Bushaltestellen. Für die Planung eines Aufenthalts gehört damit neben den Wander- und Radwegen auch das vorhandene Liniennetz zur sachlichen Orientierung.

Weitere Ziele zur Orientierung finden Sie bei Jaslovské Bohunice, Trnava, Boleráz, Malženice, Horné Orešany, Horné Dubové, Suchá nad Parnou und Hrnčiarovce Nad Parnou.

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